Die Anwartschaft für Zeitsoldaten bei der Bundeswehr

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Heilfürsorge und Pflegepflichtversicherung zum optimalen Schutz.

Während der gesamten Dienstzeit genießen Zeitsoldaten die privilegierte Berechtigung auf unentgeltliche truppenärztliche Versorgung, die auch als Heilfürsorge bezeichnet wird. Das bedeutet, die Zeitsoldaten sind automatisch kostenlos über den Bund krankenversichert. Dabei gerät jedoch oftmals die ebenso gesetzlich vorgeschriebene Pflegeversicherung in Vergessenheit, die sehr wichtig für den Zeitsoldaten ist. Verfügt der Zeitsoldat über keine Pflegeversicherung, drohen ihm Bußgelder von bis zu 2.500 €. Allerdings muss der Zeitsoldat sich selbständig um eine Pflegepflichtversicherung kümmern und selbst für die Kosten aufkommen.

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Hintergrundwissen

Restkostenversicherung

Restkostenversicherung bei Dienstzeitende
Bei Dienstzeitende des Zeitsoldaten erlischt jedoch der Anspruch auf die unentgeltliche Heilfürsorge vom Bund. Danach hat der Zeitsoldat jedoch die Berechtigung auf sogenannte Übergangsgebührnisse, dessen Dauer sich nach der abgeleisteten Dienstzeit richtet. Der Zeitraum, indem diese Übergangsgebührnisse gewährleistet werden, liegt zwischen sieben und sechzig Monaten. Während dieser Übergangsphase bis zu einer zivilen Berufstätigkeit ist der Zeitsoldat nicht mehr komplett und kostenlos über den Bund krankenversichert, dennoch hat er immerhin den Anspruch auf 70 % Beihilfe. Der Heilfürsorgeanspruch wird von der Beihilfe nahtlos abgelöst. Den fehlenden prozentualen Anteil am Krankenversicherungsschutz muss der ehemalige Zeitsoldat mittels einer Restkostenversicherung selbständig aus eigener Tasche absichern.

Anwartschaft kann retten

Eine Anwartschaft kann die Existenz retten
Ferner ist für einen Zeitsoldaten eine Zusatzversicherung in Form einer Anwartschaft essenziell, die sich nach Ende der Dienstzeit positiv auswirken wird. Die Anwartschaft garantiert dem ehemaligen Zeitsoldaten den Eintritt in eine private 30%-Restkostenversicherung ohne erneute Gesundheitsüberprüfung, sodass Zeitsoldaten auch bei gravierenden Vorerkrankungen aufgenommen werden können. Eine Gesundheitsüberprüfung ist bei privaten Krankenversicherungen ansonsten üblich. Liegen gravierende Vorerkrankungen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit des Wiederkehrens vor, dürfen private Krankenversicherungen nämlich Beitragszuschläge berechnen oder auch den Zugriff zu gängigen Versicherungstarifen gänzlich zurückweisen. Es kann daher sehr teuer für den ehemaligen Zeitsoldaten werden. Mit einer Anwartschaft umgeht der Zeitsoldat folglich sämtliche Überprüfungen im Hinblick auf seinen Gesundheitszustand bei Eintritt in die notwendige Restkostenversicherung.

Empfehlung

Dienstherr und Verband empfehlen Anwartschaft
Der Dienstherr – in diesem Fall das Verteidigungsministerium – sowie auch der Deutsche Bundeswehrverband raten daher ausdrücklich jedem Zeitsoldaten bereits zu Beginn seiner Dienstzeit eine Anwartschaft zu erwerben. Die Continentale berechnet hierfür einen geringen monatlichen Beitrag von 0,95 €. Ferner haben wir ein exklusives Angebot für Zeitsoldaten: Verbandsmitglieder erhalten die Anwartschaft im ersten Jahr ihrer Mitgliedschaft sogar kostenfrei!

Optimaler Auslandsschutz

Optimaler Schutz im Auslandseinsatz mit der Anwartschaft !
Ein weiterer essenzieller Grund für den frühzeitigen Abschluss einer Anwartschaft ist der vermehrte Einsatz deutscher Soldaten im Ausland und die damit zusammengehörige Verletzungsgefahr. Wird ein Zeitsoldat beispielsweise im Zuge eines Auslandseinsatzes sehr schwer verletzt, sodass er zu mindestens 30 % wehrdienstbeschädigt ist, besteht unter bestimmten Umständen die Möglichkeit, als Berufssoldat weiterbeschäftigt zu werden. Dies ist im „Einsatzweiterverwendungsgesetz“ festgelegt. Hier kommt die Anwartschaft zum Einsatz: Der Berufssoldat ist nämlich nach SGB 5 in das System der privaten Krankenversicherung zuzuordnen, denn er ist bei seiner Pensionierung ein Leben lang beihilfeberechtigt und hat folglich einen Bedarf an einem leistungsstarken und zugleich günstigen Restkosten-Versicherungsschutz – und das über eine sehr lange Zeitspanne. Ohne die Anwartschaft wäre der Eintritt in die private Krankenversicherung jedoch ohne weiteres nicht möglich und mit hohen Unkosten verbunden.

Ohne eine Anwartschaft wird der Zeitsoldat, welcher von seinem Auslandseinsatz zurückkehrt und dort schwerwiegende Verletzungen davongetragen hat, also infolgedessen gravierend vorerkrankt ist, höchstwahrscheinlich keinen Zugang zu den erwünschten privaten Versicherungstarifen erhalten. Übrig bleibt dann nur noch der Versicherungsschutz im Basistarif der privaten Krankenversicherung, die deutlich teurer und leistungsschwächer ist.

Preiswert

Die Anwartschaft – essenziell und preiswert im Beitrag!
Die Anwartschaft für Zeitsoldaten bildet damit einer der relevantesten Versicherungen, an welche der junge Zeitsoldat bei Eintritt in die Bundeswehr zu denken hat. Aufgrund der niedrigen Versicherungsbeiträge bei der Anwartschaft raten wir jedem Soldaten zum Abschluss einer Anwartschaft. Der Abschluss einer Anwartschaft bei der Continentale Versicherung ist auch online möglich und somit schnell und vollkommen unkompliziert. Weitere Informationen zur Anwartschaft und auch zur Pflegepflichtversicherung finden Sie unter diesem Link:

Anschrift

Continentale Versicherung
Landesdirektion Czwikla & Team GmbH
Rathenaustr. 9
30159 Hannover
Kontakt
Tel.: 0511 – 51 51 21 54
Fax: 0511 – 51 51 21 53
info@versicherungen-bundeswehr.de
www.versicherungen-bundeswehr.de

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